Trauerrednerin Kim El-Khalafawi
für Sie in den Landkreisen Stade und Rotenburg/Wümme

Über mich - Trauerrednerin Kim El-Khalafawi

Ganz persönlich 

Ich habe in meinem Leben das große Glück, dass ich seit Jahrzehnten genau das mache, was mich erfüllt:

Mit Menschen arbeiten.

16 Jahre davon als Therapeutin. Und oft ging es dabei um Trauer und Abschied. Sowohl von den Menschen, die zurückblieben, als auch von denjenigen, die selbst wussten, dass ihr Abschied naht.
Auch in meinem privaten Leben war der Tod schon früh ein Begleiter.
Schon als Jugendliche musste ich mehrere Freunde betrauern und habe dadurch einen frühen Zugang zu den Themen Abschied und Trauer entwickelt.


Und dann starb mein Bruder Erik.


Eine ganz andere Art von Trauer

Erik war suchtkrank und leider war ein versöhnlicher Kontakt schon viele Jahre nicht mehr möglich.
Sein Tod hat mich mit einer ganz anderen Art von Trauer in Kontakt gebracht.
Es war in den ersten Monaten nicht die Trauer über sein Fehlen.
Es war die Trauer darüber, dass ich zu diesem Zeitpunkt keine einzige schöne Erinnerung an ihn hatte. Negative Erlebnisse hatten sie komplett überlagert.
Diese sehr persönliche Erfahrung hat mir etwas geschenkt, das meine Arbeit bis heute prägt:
Verständnis für jede Form von Trauer.
Denn Trauer ist nicht immer nur das schmerzhafte Vermissen eines geliebten Menschen.
Manchmal trauern Menschen auch um eine Beziehung, die nie so sein konnte, wie sie es sich gewünscht haben. Um Worte, die nicht mehr gesagt werden konnten. Um eine Nähe, die es irgendwann nicht mehr gab.
Auch das darf und soll in einem Abschied seinen Platz haben.

 
Warum ich Trauerrednerin bin

Warum ist nun gerade dieser Beruf meine große Erfüllung?
Ich habe in meiner Praxis oft gehört, wie sehr auch andere Menschen in der Familie einen runderen Abschied gebraucht hätten, um ihren eigenen Frieden finden zu können. Oft sind dann auch andere Familienmitglieder zur Behandlung gekommen.
Für mich ist deshalb ein ganz wichtiger Moment genau das:
Der Abschied.
Als Trauerrednerin möchte ich möglichst allen Menschen, die zu einer Trauerfeier kommen, die Möglichkeit geben, ihren eigenen Platz in diesem Abschied zu finden.
Und vielleicht am Ende ein Stück Frieden.


Eine Trauerrede darf ehrlich sein

Meine Reden sind warm und herzlich.
Aber dabei immer ehrlich.
Denn ein Mensch besteht nicht nur aus seinen schönsten Eigenschaften. Manchmal gehören auch schwierigere Wesenszüge zu seiner Geschichte.
Ich finde Worte dafür, ohne zu verletzen oder abzuwerten – immer wertschätzend und manchmal, wenn es passt, auch gerne mit einem kleinen Augenzwinkern.
Denn ein gelebtes Leben hatte eben auch viele schöne, fröhliche oder witzige Situationen, an die man sich gerne erinnert und die auf einer Trauerfeier (Lebensfeier) nicht fehlen sollten.


Keine Lebensläufe mit Gedichten und Musik

Meine Reden sind keine Lebensläufe, ummantelt von Gedichten und Musik.
Natürlich gehören wichtige Lebensstationen dazu aber mich interessiert viel mehr der Wesenskern eines Menschen.
Was hat ihn ausgemacht?
Was hat er geliebt?
Welche Interessen hatte er?
Welche Menschen waren ihm wichtig?
Wie waren seine Beziehungen?
Welche Geschichten erzählen die Menschen, die ihn kannten?
Aus all diesen Erinnerungen entsteht das Bild eines Menschen.

  • Nicht perfekt
  • Nicht glatt
  • Sondern echt


Was am Ende bleibt

Und genau darum geht es mir.
Nicht darum, einen Menschen schöner darzustellen, als er war.
Sondern darum, das hervorzuheben, was bleibt:

  • Sein Lachen
  • Seine Eigenheiten
  • Seine Beziehungen


und all die kleinen Geschichten, die diesen Menschen unverwechselbar gemacht haben.


Ausbildung

Meine langjährige therapeutische Erfahrung in der Arbeit mit Menschen als Heilpraktikerin, meine anschließende Ausbildung zur Trauerbegleiterin und meine spätere Ausbildung zur Trauerrednerin an der Berufstrauerredner Akademie, verbinden sich heute in meiner Arbeit.
All das fließt in meine persönliche Art ein, Menschen und ihre Angehörigen in einem der schwersten Momente ihres Lebens zu begleiten.

 
 
 
 
E-Mail
Anruf
Infos