Trauer

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Trauer

 

Abschied nehmen fällt so schwer…

 

Die Spannweite in diesem Thema ist immens, denn das Sterben ist so vielfältig wie das Leben.

 

  • … da sind die Eltern, die ihr Kind begraben müssen
  • … da sind die Kinder, die ihre Eltern betrauern
  • … der Lebensgefährte, der seine Partnerin verliert
  • … die Angehörigen eines tödlich Verunfallten…

 

Und manchmal geht das Leben andere Wege und es tun sich andere Facetten von Trauer auf…

 

Wie trauere ich um jemanden,

 

  • … mit dem ich keinen Kontakt mehr hatte?
  • … mit dem ich im Streit lag?
  • … den ich nie kennenlernte (Sternenkind, Elternteil oder Geschwisterchen)?
  • … wenn ich selbst noch ein Kind bin?
  • … an dessen Tod ich mir eine Mitschuld gebe?
  • … der seinem Leben selbst ein Ende bereitet hat?
  • … der noch andere Menschen mit in den Tod nahm, oder auf anderem Wege schadete?
  • … wenn niemand sagen wird: „Mensch, ist das schade, dass er/sie tot ist, ich verstehe, dass du traurig bist…“

 

So ist nun diese Lücke da und sie tut weh. Auch dies ist gut so, täte es nicht weh, wenn plötzlich jemand nicht mehr da ist – welchen Sinn hätte vorher sein Dasein gehabt?

Nicht selten sorgt das Leben dafür, dass wir Trauer Jahre oder Jahrzehnte in uns abkapseln und plötzlich kommt sie wieder hervor, scheinbar aus dem Nichts.
Viele körperliche Erkrankungen haben ihren Ursprung in unverarbeiteten Trauererlebnissen.

 

Die Trauerarbeit mit der KELK-Therapie verhindert nicht das Traurigsein aber es bringt Frieden, in dem noch Dinge gesagt werden können, wo vorher Worte fehlten.

Es hilft das Gesicht des sterbenden Körpers gegen das, des Lebendigen, Gelösten einzuwechseln.

Es löst Schuldgefühle und hilft dem Trauernden somit für das weitere Leben im Hier.